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Hunde stubenrein machen – Tipps und Tricks

Hunde stubenrein machen

Hunde stubenrein machen – Tipps und Tricks

Zunächst einmal solltest du wissen, dass jeder Hund seine eigenen Signale hat um auf sich aufmerksam zu machen, dass er raus muss um etwas loszuwerden.

Die gängigsten Signale können sein:

  • Er dreht sich oft im Kreis vor der Tür
  • Er schnüffelt plötzlich hektisch herum
  • Er sucht eine Ecke und setz sich dort hin
  • Er hält kurzen Blickkontakt immer wieder zu dir
  • Er läuft in Richtung der Tür und wieder zurück zu dir
  • Er fängt an zu fiepen
  • Er rennt hektisch hin und her

Beobachte deinen Hund erst einmal genau, um herauszufinden, wie er dir Bescheid gibt, dass er muss.

Gerade über den Tag verteilt, solltest du vermehrt auf die Signale achten, dabei wirst du schnell merken, wann er wirklich muss, oder ob es sich um etwas anderes handelt.

Bei gut trainierten Hunden, kann das Wasserlassen auch mit einem Kommando versehen werden, so dass dein Hund erst Wasser lässt, wenn du ihm das sagst. (Bitte nicht trainieren nur um Ruhe vor dem Hund zu haben)

Das Training für das Wasser lassen, sollte nur trainiert und angewendet werden, wenn man zum Beispiel länger auf reisen und dein Hund nicht mal zwischendurch raus kann. (Bsp. im Flugzeug oder in der Bahn)

Du wirst in diesem Beitrag noch mehrfach lesen und erfahren, wie du Hunde stubenrein machen kannst und wie es dir gelingt, dass dein Hund nicht in die Wohnung macht.

Grundsätzlich solltest du bei der Erziehung der Stubenreinheit und besonders bei Welpen davon ausgehen, dass sie immer nach dem Schlafen, Spielen, Fressen und nach anderweitiger Aufregung pinkeln müssen.

Zu Beginn wird es oft so sein, dass du mehrmals nach draußen gehst. Wir haben das mit unserem Welpen alle 2 Stunden gemacht, ob er musste oder nicht.

Die Abstände können dann während des Welpen-Trainings langsam gesteigert werden.

In dem nächsten Abschnitt wirst du erfahren, wie du Welpen stubenrein machen kannst und die weiteren Abschnitte werden dir zeigen und beschreiben um Hunde stubenrein machen zu können.

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Wie Welpen stubenrein machen?

Natürlich sind nicht alle Welpen gleich, jedoch müssen sie sich zu Beginn besonders häufig erleichtern, denn die Kontrolle über die Schließmuskeln für Blase und Darm müssen die kleinen Welpen erst lernen.

Nach ca. 14 Wochen ist dies möglich, bei den einen Welpen früher und bei den anderen Welpen später.

Hunde stubenrein machen und auch Welpen, ist vor allem Übungssache, erfordert Geduld und Verständnis.

Der größte Faktor um Hunde stubenrein machen zu können, oder um deinem Welpen die Stubenreinheit beizubringen, ist regelmäßiges Gassigehen.

Gerade junge Hunde müssen ca. alle Zwei bis Drei Stunden urinieren, dass ist eine gute Richtlinie für dich, zu der du mit deinem Hund aus dem Haus gehst und deinen Hund einer Erleichterung näher bringst.

Nachts sollte diese Frequenz ebenfalls eingehalten werden, damit Fortschritte, die am Tag gemacht wurden, nachts beibehalten werden.

Wie oben auch schon beschrieben, kannst du davon ausgehen, dass es immer Momente gibt, wo dein Hund nach draußen muss.

Das ist nach dem Schlafen, nach dem Essen und auch nach ausgiebigem Spielen und Herumtoben, denn dabei vergessen Hunde oft das sie mal müssen und es fällt ihnen erst danach wieder ein.

Du musst wissen, dass alles auch nerven kosten kann und nicht alles von heute auf morgen geht.

Deswegen solltest du immer Geduld gegenüber deinem Hund mitbringen, Ruhe bewahren und das Schimpfen aus deinem Charakter streichen.

Um Hunde stubenrein machen zu können bedarf es nicht wirklich viel, denn Hunde sind insgesamt sehr reinliche und saubere Tiere, ihr Zuhause sauber zu halten.

Da Welpen jedoch ein bisschen Zeit brauchen um das zu kontrollieren, kann es passieren das hier und da auch mal etwas daneben geht.

Wenn der Welpe muss, dann muss er und dann macht er auch einfach drauf los, egal an welcher Stelle er steht oder sitzt.

Auch du hast sicherlich in deinen frühen Jahren deinen Eltern keinen gefallen getan, wenn du ohne Windel, dein Eltern ein Geschenk da gelassen hast, waren sie dann böse? Sicher nicht.

Daher solltest du unbedingt immer gut loben, nach dem er sein Geschäft gemacht hat.

Hier haben wir dir etwas zusammengeschrieben, wann ein Welpe immer mal raus sollte:

  • Welpen bis drei Monaten sollten nachts 3-4 mal hinaus können
  • Welpen bis vier Monaten 1-2 mal
  • Welpen ab dem fünften Monat sind nachts normalerweise stubenrein

Falls du von Beginn an gleich mit deinem Welpen trainieren möchtest und den perfekten Start mit deinem Zuwachs bekommst, können wir dir die Online Welpenschule von Sarah Löwenstein ans Herz legen:

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Welpen stubenrein bekommen trotz Arbeit

Sie sind einfach zuckersüß und immer wieder schön anzusehen. Welpen! Besonders Züchter haben es da ziemlich einfach, denn jeder (hoffe ich zumindest) liebt Welpen von Hunden.

Ein oder wenn nicht sogar der Wunsch nach einem Hund, ist groß, nicht nur bei Kindern. Dabei hat man vor der eigentlichen Verantwortung noch keine Ahnung.

Natürlich gibt es gerade im Zeitalter der heutigen Arbeit und den Arbeitszeiten, immer Überlegungen, wie mache ich das.

Hunde stubenrein machen selbst während der Arbeit, bedarf einiger Mühen, Umstellungen und ggf. auch Umstrukturierungen in deinem Alltag.

Auch wenn es hart klingt und du einiges für deinen neuen Vierbeiner opfern musst, wird es sich lohnen.

Dein neuer Freund im Hause wird sich immer am meisten freuen, wenn du nach Hause kommst und ein treuer Begleiter für dich werden.

Eine Empfehlung die du oft lesen wirst, sind die Bedingungen für den Einzug und die Eingewöhnung deines Vierbeiners.

Gerade die Anfänge sind enorm wichtig und das solltest du dir auch zu Herzen nehmen.

Nimm dir daher zu Beginn mindestens zwei Wochen Zeit, in Form von Urlaub zum Beispiel, um deinen Welpen an dich zu gewöhnen und ihn auch kennenzulernen, seine Umgebung zu erkunden und die Stubenreinheit zu trainieren.

Hunde stubenrein machen braucht Zeit und in dieser Zeit dich hauptsächlich um deinen Vierbeiner kümmerst, nur so kannst du alles mögliche über ihn lernen.

In diesem Zeitraum solltest du genau beobachten, Signale deuten und Anzeichen lernen. Außerdem solltest du deinen Welpen immer nach dem Fressen, Schlafen und Spielen raus bringen und ihm seine Pipi oder Häufchenstelle zeigen, egal ob er ein Zeichen zeigt oder nicht.

Du kannst einiges an Vorsorge betreiben, in dem du sämtliche Möbelstücke die schwer zu reinigen sind abdeckst oder weg tust.

Besonders, wenn Polstermöbel leicht zu erreichen sind und dein Welpe sich ggf. dort einmal erleichtert.

Das spart dir einiges an Zeit und Nerven, wenn mal etwas daneben geht.

Sollte es dir nicht möglich sein, weder Urlaub noch einige Tage frei zu nehmen, dann brauchst du eine weitere Person die dir dabei hilft und etwas übernimmt, wenn du deiner Arbeit nachgehst.

Was nicht die Regel sein sollte, aber auch geht, dass du deinen Welpen zu Freunden oder in die Familie in dem Zeitraum gibt.

Natürlich sollten die ebenfalls schon Hundeerfahrung mitbringen.

Welpe stubenrein machen

Wie erwachsenen Hund stubenrein machen?

Sofern du einen erwachsenen Hund zu dir nach Hause holst, solltest du so viel wie möglich über den Hintergrund des Hundes erfahren.

Falls du Kontaktdaten zu den früheren Besitzern bekommst, kannst du mit diesen Kontakt aufnehmen.

Hunde stubenrein machen geht im Prinzip in jedem Alter, man muss dennoch auf ein paar Kleinigkeiten achten.

Finde daher einiges über die Erziehung und den Umgang mit dem Hund raus.

Stadt oder Land, hatte er genug Auslauf, welches Futter wurde gegeben und vor allem, gab es Anzeichen auf Krankheiten.

Es ist zu dem hilfreich zu wissen, ob dein neuer Hund zumindest teilweise stubenrein war.

Zusätzlich solltest du erfahren, ob er längere Zeit irgendwo eingesperrt war (z.B. war er nur draußen, hat mehr oder weniger auf Betonboden im Tierheim verbracht oder sogar in einem Zwinger gelebt etc.), dies kann zu bestimmten Vorlieben für Oberflächen führen.

Vielleicht meidet er deshalb die Wiese vor deiner Haustür und geht lieber an die nächste Straßenlaterne.

Bei Hunden aus dem Tierheim, solltest du ebenfalls auf diese konkreten Sachen achten, den ein Hund aus dem Tierheim muss nicht stubenrein sein.

Um Hunde stubenrein machen zu können, gerade wenn es sich um erwachsene Hunde handelt, unterscheidet man immer Zwei Formen der Unsauberkeit.

  1. Noch nicht stubenreine Welpen
  2. Stubenreine Hunde, die plötzlich wieder in die Wohnung machen

Beim 2ten Punkt sind es oftmals körperliche Ursachen, die dazu führen. Dies wirst du noch weiter unten lesen können, was es damit auf sich hat.

Wenn du einiges über deinen erwachsenen Hund rausgefunden hast und es sich nichts ändert oder du nicht genau weiter weißt, kann es auch sein, dass dein Hund eine Fehlverknüpfung in Bezug auf Sauberkeit hat.

Es kann möglich sein, dass dein Hund noch sehr ängstlich ist und noch kein Vertrauen zu dir hat, daher solltest du gleich zu Beginn an einer positiven Bindung zu deinem Vierbeiner arbeiten und ihn loben wenn er unter freiem Himmel sein Geschäft verrichtet hat.

Sollte dennoch irgendetwas komisch sein und nichts funktionieren Hunde stubenrein machen zu können, dann vereinbare einen Termin beim Tierarzt

Anders sieht es hier aus bei einem Straßenhund, denn hier musst du genau auf seine Körpersprache achten.

Vielleicht fiept er oder dreht sich im Kreis, oder macht irgendetwas anderes wenn er muss.

Versuche dabei selbst sein Verhalten zu verknüpfen mit dem Wasserlassen und du wirst schnell merken, wann er muss und wann nicht..

Wie wir des Öfteren bereits geschrieben haben, kommt es am meisten auf die Körpersprache des Hundes an, die du deuten musst. Das heißt es ist wichtig, dass ihr euch gut kennenlernt, um die Signale zu erkennen

Gerade bei Straßenhunden kommt hinzu, dass sie ja vorher ihr Geschäft immer und überall erledigen konnten, ohne auf etwas achten zu müssen. Das ist der Knackpunkt.

Schließlich willst du ihm ein schönes zu Hause bieten, welches besser und einfacher ist, als das Leben auf der Straße, daher bringe auch bei ihm, immer genügend Geduld mit und schimpfe ihn niemals.

Falls noch Probleme kommen sollten kannst du die Online Hundeschule für adoptierte Hunde besuchen und sicherlich einiges im Umgang und Verhalten von deinem lieben Vierbeiner lernen.

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Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?

Diese Frage haben wir mit aufgenommen, weil das grundsätzliche Verständnis immer anders ist.

Hunde stubenrein machen und auch Welpen stubenrein machen sind unterschiedliche Gesichtspunkte die bei beiden Ansichten geklärt werden müssen.

Nun ja, was bedeutet eigentlich Hunde stubenrein machen? Die Frage an sich ist für viele klar, jedoch auch seltsam, aber sie ist ganz einfach zu beantworten.

Die Stube gilt als Bezeichnung für den Wohnraum, dein Hund soll nicht in den Wohnraum machen.

Für uns ist das selbstverständlich, aber für viele Hunde eben nicht. Vor allem wollen sie ja nur markieren und wissen nicht wo sie das dürfen.

Das heißt, sie müssen sich darin in Kontrolle üben.

Vor allem gesundheitliche Probleme, Stress oder andere Dinge können das unmöglich machen. Ursachen dafür findest du weiter unten im Artikel.

Besonders Hunde aus Zwingerhaltungen oder Straßenhunde, wie auch Hunde aus dem Tierheim (oft auch in Zwingerhaltung) haben zum ersten Mal wirklichen Wohnraum und brauchen Zeit, sich an neue Regeln zu gewöhnen.

Kontrolle heißt, sie sollten sich am besten nur zu bestimmten Zeiten erleichtern können, oder Signale zu ihrem Frauchen oder Herrchen geben, aber auch mal auf Reisen oder Nachts länger durchhalten.

Unsauberkeit kann bei erwachsen Hunden für den Halter sehr belastend sein und das ist nicht so selten.

Grundsätzlich zum Verständnis, dein Hund macht nicht ins Haus um dich zu ärgern.

Eine Strafe sollte niemals die Folge sein, wenn dein Hund mal die Wohnung macht.

Solltest du deinen Vierbeiner direkt erwischen, so kannst du auch laut in die Hände klatschen und ihn dann nach draußen bringen.

Hund stubenrein bekommen

Wie lange braucht man, um einen Hund stubenrein zu bekommen?

Es kommt natürlich immer wieder auf jeden einzelnen Hund alleine an.

Hunde stubenrein machen benötigt Zeit und Geduld.

In der Regel kommt ein Welpe im Alter von 8-12 Wochen zu dir und entwickelt mit 14 Wochen die Möglichkeit sich selbst und seine Schließmuskeln zu kontrollieren.

In diesem Alter ist das Verdauungssystem noch nicht vollständig entwickelt. Die Blase ist noch sehr klein und wie oben bereits beschrieben, die Welpen sind untrainiert.

Es folgt noch die Aufregung, die neue Umgebung und alle möchten ihn am liebsten Knuddeln, da kann es auch mal passieren, dass vor lauter Freude einfach mal drauf los gepieselt wird.

Im Normalfall schaffen Hunde es erst ab einem Alter von circa 4 Monaten, Darm und Blase immer bewusst zu kontrollieren.

Hunde stubenrein machen, dauert also eine ganze Weile, aber es gibt auch immer wieder ausnahmen, die eben schneller oder später stubenrein sind.

Es ist wie bei einem Menschenbaby, Körper und Geist müssen sich noch entwickeln, um zu wissen wo das Geschäft hingehört.

Mit dem Alter lernen alle, und das ganz von alleine, Darm und Blase zu kontrollieren und auf sich aufmerksam zu machen, wenn sie mal nach draußen müssen.

Was tun wenn ein Welpe mit 6 – 8 Monaten noch nicht stubenrein ist?

Es kann passieren, dass sowohl ältere Welpen oder junge Hunde nach 6 oder 8 Monaten innerhalb des Wohnraumes, Urin oder ihren Kot ablassen.

Das passiert häufiger bei Hunden die in Gefangenschaft groß wurden.

Wenn ein Welpe nicht die Möglichkeit hatte, seinen Liegeplatz zu verlassen, macht er dort, wo er sich aufhält, obwohl er ja reinlich ist und sein „Nest“ nicht beschmutzen will, muss er es tun, weil es keine andere Möglichkeit gibt.

In diesem Fall kann sich sein Instinkt, sein Liegeplatz zu verlassen, nicht entfalten.

Falls dein Welpe nicht stubenrein werden will, musst du sehr viel Geduld haben. Dann kann es mehrere Monate dauern, bis diese schlechte Gewohnheit von neuem Verhalten überlagert wird.

Sollten alle Stricke reißen können wir dir die Online Hundeschule von Conny Sporrer empfehlen, hier wirst du sicherlich eine gute Lösung finden und auch bei ihren Live-Calls einiges mitnehmen können, oder direkt dein persönliches Problem angehen:

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Was tun, wenn der Hund nicht stubenrein wird?

Wenn dein Welpe es scheinbar nicht schafft, nur draußen sein Geschäft zu verrichten, solltest du dir nicht zu viele Gedanken darüber machen.

Hunde stubenrein machen ist ein Prozess und es ist vollkommen normal, dass einige Hunde länger brauchen. Ab einem Alter von ca. 6 Monaten sind die meisten Hunde stubenrein.

Sobald du als Besitzer ungeduldig wirst oder gar mit deinem Vierbeiner schimpfst, baut sich Druck auf und überträgt sich auf deinen Hund.

In so einer angespannten Atmosphäre fällt es deinem Hund sehr schwer, stubenrein zu werden.

Sollte danach dennoch öfter ein Missgeschick passieren, raten wir dir, einen Tierarzt aufzusuchen und sich beraten zu lassen, welche Ursachen dies haben kann.

Es können sowohl physische oder gar psychische Ursachen, wie auch Krankheiten, zum Beispiel kann eine Blasenentzündung deines Hundes hinter der fehlenden Sauberkeit stecken.

Wenn eine Erkrankung der Organe ausgeschlossen ist, zieh psychische Ursachen in Betracht.

Eine Verunreinigung des eigenen „Reviers“ kann auch als Protesthandlung oder Anzeichen von Stress gewertet werden. (das aber wirklich nur in äußerst seltenen Fällen)

Falls dein Tierarzt nicht weiter weiß, dann suche Unterstützung bei einem darauf spezialisierten Hundetrainer.

Hunde sind, ebenso wie Menschen, sehr verschieden in ihren Charakteren und Eigenschaften. So werden einige Welpen länger brauchen, um die Stubenreinheit zu lernen, als andere.

Bis dahin kann es immer wieder dazu kommen, dass auch mal was in der Wohnung landet. Dabei ist es unwichtig, ob es die letzten Tage bereits perfekt funktioniert hat.

Was mache ich, wenn mein Hund in die Wohnung macht?

Hunde stubenrein machen - Tipps

Um dies vorab mal zu klären, was es auf keinen Fall ist:

  • Protestpinkeln
  • Kacken um das Herrchen oder Frauchen zu ärgern.
  • Selbst dann nicht, wenn dein Hund in deine Hausschuhe macht.
  • Dominanzgebaren, wenn dein Hund ins Haus, Bett oder sonst wo hin macht.
  • Und ganz klar, es ist keine böse Absicht.

Wenn dein Hund ein „schuldbewusstes Gesicht“ macht, liegt es eher daran, dass er mit deinem Erscheinen eine schlechte Erfahrung verknüpft.

Das braucht gar keine Strafe in deinem Sinn zu sein. Es genügt häufig, wenn du „Ach du Scheiße, muss das sein?“ jammerst, sobald du ins Haus kommst.

Klar, du bist müde, und möchtest deinen verdienten Feierabend genießen. Und darfst statt dessen erst mal putzen das ist hart.

Bei allen Missgeschicken reinigst du die Stelle kommentarlos und ohne zu schimpfen, denn der Welpe soll keine Angst vor dir bekommen.

Dies könnte dazu führen, dass er sich erst recht löst, wenn du nicht anwesend bist oder dass das gesamte Thema für ihn stressbesetzt ist.

Reinige die beschmutzte Stelle mit einem Mittel, das den Uringeruch gut neutralisiert, auf diese Weise beugst du einer erneuten Verunreinigung vor (Hunde schätzen bereits mit Urin „markierte“ Stellen.).

Welpen und junge Hunde pieseln auch vor Freude oder aus Angst. Sie tun das, weil sie die Schließmuskeln ihrer Blase bei Aufregung noch nicht kontrollieren können.

Es wäre fatal für die Entwicklung deines Hundes, wenn du ihn dafür ausschimpfen würdest.

Wie kann ich meinen Hund abgewöhnen in die Wohnung zu machen?

Nimm dir Zeit, um deinen Hund stubenrein zu machen.

Viele Experten empfehlen, dir mehrere Tage von der Arbeit frei zunehmen, um eine beständige Routine zu etablieren und deinen Hund in einem Zug stubenrein zu machen.

Die meisten erwachsenen Hunde lernen schneller als Welpen und können in weniger als sieben Tagen erfolgreich stubenrein gemacht werden.

Richte einen Bereich für deinen Hund ein, in dem er sein Geschäft verrichten kann.

Es ist wichtig, deinem Hund eine bestimmte Stelle dafür beizubringen.

Dies könnte draußen sein, nicht zu weit von deinem Haus entfernt, und wenn möglich vor Wind und Regen geschützt (z. B. unter einem bestimmten Baum).

Wenn du in einem Hochhaus wohnst oder eine eingeschränkte Mobilität hast, wegen der du deinen Hund nicht nach draußen bringen kannst, kann es sein, dass du deinem Hund beibringen musst, sein Geschäft auf Papier oder in einer Art Katzentoilette zu verrichten.

Begleite den Hund an die gewünschte Stelle, wenn es Zeit für sein Geschäft ist.

Selbst wenn der Hund bereits teilweise stubenrein ist und du daran gewohnt bist, ihn nach draußen zu lassen, ist es wichtig für das neue Training, dass du ihn tatsächlich an die gewünschte Stelle bringst und sicherstellst, dass er dort sein Geschäft verrichte.

Etabliere eine Routine.

Bringe deinen Hund häufig nach draußen, fange an, wenn der Hund morgens aufwacht, und dann anfangs alle zwei Stunden.

Wenn du an die Stelle für sein Geschäft kommst, zeige ihm mit deinem bevorzugten Kommando an, dass er jetzt sein Geschäft verrichten soll, z. B. mach dein Geschäft.

Gib dem Hund sofort danach ein Leckerli und sage „so ist fein und ein guter Hund“ zu ihm.

Warte mit dem Leckerli nicht, bis ihr wieder drinnen seid, ansonsten kann er die Verbindung zwischen dem erwünschten Verhalten und der Belohnung nicht mehr herstellen.

Die meisten gesunden erwachsenen Hunde müssen nur ein paar Mal am Tag, aber du solltest deinen Hund anfangs häufig nach draußen bringen, um herauszufinden, wann diese Zeiten sind und um Missgeschicke zu vermeiden.

Wenn du die Routine deines Hunds herausgefunden hast, kannst du die Gänge um diese Zeiten herum planen.

Füttere deinen Hund immer zu gleichen Zeiten.

Je regelmäßiger dein Hund gefüttert wird, desto regelmäßiger wird er auch sein Geschäft verrichten.

Füttere deinem Hund in regelmäßigen Intervallen während des Tages die für sein Alter und Gewicht empfohlene Menge und Art Futter.

Die meisten Experten empfehlen, erwachsene Hunde zweimal täglich zu füttern. Sprich mit deinem Tierarzt über spezifische Empfehlungen für deinen Hund.

Erwäge, die Wasserschüssel deines Hundes vor dem Schlafengehen wegzustellen.

Wenn dein Hund nachts drinnen pinkelt, könnte es sein, dass er vor dem Schlafengehen zu viel getrunken hat.

Sprich mit deinem Tierarzt, um zu sehen, ob es hilft, ein paar Stunden vor dem Schlafengehen die Wasserschüssel wegzustellen.

Ältere Hunde mit einer subklinischen Nierenerkrankung (in den sehr frühen Phasen) können schnell abbauen, wenn ihnen Wasser entzogen wird.

Es kann sein, dass dein Tierarzt eine Urinprobe verlangt, um zu bestimmen, ob dein Hund zu dieser Risikogruppe gehört.

Schränke den Zugang zu Wasser für deinen Hund nicht ein, wenn es heiß ist oder dein Hund eine Menge Bewegung hat.

Erwäge ein Hundeboxtraining oder deinen Hund einzusperren, wenn du ihn nicht beaufsichtigen kannst.

Wenn dein Hund Missgeschicke hat, wenn du nicht da bist, sperrst du ihn am besten auf kleinem Raum ein, wenn du weg musst.

Hunde verschmutzen nicht gerne ihren Wohnbereich, daher ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie drinnen eine Sauerei verursachen, wenn sie dafür nicht an ihre bevorzugte Stelle gehen können.

Bewahre die formale Routine mindestens zwei Wochen.

Die Häufigkeit der Ausflüge nach draußen kannst du verringern, aber das Ritual, deinen Hund an die Stelle für sein Geschäft zu begleiten, ihn anzuweisen, sein Geschäft zu verrichten, und ihn dann zu belohnen, sollte mindestens 2 Wochen beibehalten werden.

Die Festigung erfolgt dann immer besser und du wirst gute Ergebnisse erzielen.

Trotz Stubenreinheit macht der Hund in die Wohnung – Mögliche Ursachen

Trennungsangst
Bei Trennungsangst geriet Dein Hund in Stress. Dadurch kann er oft seine Blase nicht unter Kontrolle halten.

Unsicherheit des Hundes
Ein weiterer Grund ist Unsicherheit des Hundes. Häufig tritt dieses Verhalten bei Welpen auf.

Aus Unsicherheit oder sogar Angst pinkelt Dein Hund in die Wohnung.

Wird dein Hund älter bekommt er mehr Selbstvertrauen und die Unsicherheit verschwindet. Er pinkelt also nicht mehr in die Wohnung aufgrund dieser Ursache.

Hund markiert Revier
Das Markieren mit Urin und Kot bei Spaziergängen, gehört zum normalen Verhalten eines Hundes dazu.

Markiert dein Hund sein Revier in der Wohnung, kann dies aufgrund von Rangunsicherheiten oder veränderter Familiensituation vorkommen.

Wenn also die Position des Hundes in der Familie nicht klar ist, kann dieses Verhalten auftreten.

Zu erkennen ist dieses Verhalten daran, dass dein Hund vorwiegend an vertikale Objekte pinkelt.

Beispielsweise an die Tür oder das Sofa.

Bei diesem Verhalten ist es notwendig, deinem Hund zu zeigen, dass du die Führung übernimmst und klare Regeln aufstellst.

Wenig Auslauf
Hat dein Hund zu wenig Auslauf, kann er sein Geschäft draußen nicht verrichten. Somit pinkelt er in die Wohnung, obwohl er stubenrein ist.

Tritt das häufig auf, wird es zur Gewohnheit. Gewähre deinem Hund also genügend Auslauf und achte, dass dein Hund nicht zu lange alleine zu Hause ist.

Harnwegsprobleme
Wenn dein Hund plötzlich anfängt, ins Haus zu pinkeln (oder an andere inakzeptable Orte), dann könnte es eine Harnwegsinfektion sein. Bevor du auf deinen Hund wütend wirst, gehst du lieber zu deinem Tierarzt.

Harnwegsinfekt HWI
Höchstwahrscheinlich möchte dein Tierarzt eine Urinprobe von deinem Hund, um einen Test durchzuführen, der als Urinanalyse bezeichnet wird.

Dieser Test wird durchgeführt, um nach Bakterien und abnormalen Zellen im Urin zu suchen.

Wenn dein Tierarzt eine Harnwegsinfektion (HWI) diagnostiziert, ist der nächste Schritt eine Antibiotika-Kur. Weitere mögliche Harnwegsprobleme sind Blasenentzündungen, Kristalle im Urin und/oder Blasensteine.

Die meisten Urinprobleme können mit Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und/oder Ernährungsumstellungen behandelt werden.

Allerdings müssen Blasensteine manchmal operiert werden. Wenn ein Harnwegsproblem nicht gefunden wird, dann suchen wir nach anderen möglichen Ursachen.

Inkontinenz
Harninkontinenz kann in jedem Alter des Hundes auftreten, auch wenn sie oft im höheren Lebensalter auftritt.

Viele Hunde entwickeln jedoch eine Harninkontinenz im jungen Erwachsenenalter. Inkontinenz wird in der Regel als Urinaustritt gesehen.

Manchmal lassen inkontinente Hunde Urinpfützen in ihren Betten oder auf dem Boden liegen, während sie sich ausruhen oder schlafen.

Hunde, die bewusst große Mengen an ungeeigneten Stellen pinkeln, sind wahrscheinlich nicht inkontinent.

Inkontinenz kann oft mit Medikamenten behandelt werden. Sprich mit deinem Tierarzt, um mehr zu erfahren. Einige Besitzer entscheiden sich auch für Hundewindeln oder Saugkissen.

Weitere gesundheitliche Probleme
Gesundheitliche Probleme wie Nierenerkrankungen, Cushing-Krankheit, Diabetes mellitus, Diabetes insipidus und mehr können zu Harnproblemen führen.

Dein Tierarzt kann zusätzliche Tests empfehlen, um eine oder mehrere dieser Krankheiten auszuschließen, abhängig von den anderen Symptomen deines Hundes, falls vorhanden.

Die anschließende Behandlung hängt von der Diagnose ab.

Alter

Du weißt, dass Welpen immer noch Unfälle haben können, wenn sie im Haushalt trainiert werden.

Aber das Alter kann andere Ursachen für Harnunfälle mit sich bringen. Formen von Demenz oder Senilität können bei alternden Hunden auftreten und dazu führen.

Diese Hunde vergessen einfach ihre Stubenreinheit oder vergessen einfach, wo sie sind.

Andere gesundheitliche Probleme wie Nierenversagen neigen dazu, im Alter aufzutauchen. Dies ist ein weiterer Grund, deinen Tierarzt einzuschalten.

In einigen Fällen kann die Demenz mit Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln behandelt werden.

Verhaltensprobleme

Sobald alle gesundheitlichen Probleme ausgeschlossen sind, kannst du ziemlich genau wissen, dass du es mit einem Verhaltensproblem zu tun hast.

Einige Hunde (vor allem Rüden) zeigen selbst nach einer Veränderung ein Markierungsverhalten. Oder dein Hund zeigt unterwürfiges oder aufregendes Wasserlassen.

Verhalten kann viele Ursachen haben:

  • Ist ein ein neues Haustier gekommen?
  • Gibt es einen Zuwachs in der Familie, wie ein neues Baby?
  • Ist jemand im Haus weggegangen oder gestorben?

Hunde sind mehr von diesen Dingen betroffen, als viele Menschen es ahnen oder erkennen.

Wie solltest du also vorgehen:

Wiederhole die Schritte des Trainings für deinen Hund und ihm stubenrein zu bekommen.

Hunde stubenrein machen ist halt ein Prozess und dabei solltest du auch herausfinden, ob es einen Stressfaktor in der Umgebung deines Hundes gibt.

Beseitige den Stress, wenn möglich, oder bringe deinem Hund bei, damit zu leben.

Dabei musst du abwägen, einen Hundetrainer oder Verhaltensforscher hinzuzuziehen.

Was auch immer du tust, bitte gib deinen Hund nicht auf und gib ihm nicht allein die Schuld! Du musst einfach wieder mehr mit ihm üben, dass Urinieren in der Wohnung zu lassen.

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