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Hunde aus dem Tierheim

Hunde aus dem Tierheim

Eine Secondhand-Fellnase fürs Leben – Hunde aus dem Tierheim

In Zeiten der Pandemie, mit Homeoffice, Ausgangsbeschränkungen, sowie dem steten Verzicht, fehlte es vielen Menschen an einem Freund und Lebewesen, dem sie sich zuwenden konnten.

Weil ein Hund kein Hamster oder eine Eintagsfliege ist füllen sich die Tierheime nun, da die Beschränkungen weitest gehend wieder aufgehoben worden sind, mit Tieren.

Dies betrifft vor allem Hunde, welche den Haltern nun zu aufwändig in der Haltung geworden sind. Sie alle suchen ein neues Zuhause.

Die Einstellung keinen Welpen von einem Züchter käuflich zu erwerben, diesen lieber aus dem Tierheim in ein häusliches Umfeld zu holen ist eine weit verbreitete. Sinnvoll erscheint sie in Anbetracht, dass viele einsame Tiere in den Heimen auf ein liebevolles Umfeld warten.

Gerade für Familien mit Kindern oder Senioren sind ausgewachsene Hunde aus dem Tierheim eine gute Idee.

Diese haben nicht mehr so eine lange Lebenszeit, was sich mit den bevorstehenden Veränderungen, die in den Familien natürlicherweise Einzug halten werden, gut vereinbaren lässt.

Ein Hund aus dem Tierheim für Senioren

Ein erwachsener, älterer, Hund ist besonders für Senioren zweckmäßig, weil diese Hunde zumeist ruhiger und gesetzter sind. Oft füllen diese eine Lücke, etwa wenn der Lebenspartner verstorben ist, und haben somit viel Liebe und Zuneigung zu erwarten.

Für Senioren empfehlen sich Hunde, die kleiner in ihrer Körpergröße sind, weniger kräftig, und bereits etwa in der Mitte ihres Lebens stehen.

So sind die Hunde für den neuen Halter besser händelbar und die Senioren nicht überfordert, was das Tier eventuell früher oder später wieder ins Tierheim bringen würde.

Senioren bilden häufig mit einem Hund aus dem Tierheim ein unschlagbares Team. Sie verbringen ihren Alltag, aufeinander abgestimmt, gemeinsam, genießen gemeinsam Bewegung, was beiden sehr gut tut, sie lernen sich aufeinander zu verlassen.

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Hunde aus dem Tierheim, die Angebote

Die Angebote in den Tierheimen Deutschlands sind breit gefächert und werden auf den entsprechenden Webseiten des Heims, oder aber direkt vor Ort, vorgestellt.

Wenn du dir einen Hund aus dem Heim deiner Stadt wünschst, dann empfiehlt sich ein vorheriges telefonisches Gespräch mit den Mitarbeitern des Heimes.

Ein persönlicher Termin vor Ort soll eruieren, welches Tier am besten zu dir und deinem Wesen passt, und welche Art von Wegbegleiter du dir selbst erwartest. Mit viel Sorgfalt werden die Mitarbeiter des Heims dir einige Hunde aussuchen und vorstellen.

 

Wie finde ich den richtigen Hund aus dem Tierheim?

Die allerbeste Möglichkeit sich gegenseitig kennen zu lernen ist das gemeinsame spazieren gehen.

Da auch Hunde aus dem Tierheim regelmäßig ausgeführt werden müssen bietet es sich an hier das Wesen des Hundes zu ergründen und sich eine Vorstellung davon zu machen, ob er zu dir passt.

Mit einigen Erklärungen und Tricks zu den Verhaltensweisen des betreffenden Hundes werden die Tierheimmitarbeiter dich mit dem Hund auf eine Runde spazieren gehen entlassen.

Bei Bedarf, und wenn du dich noch unsicher fühlst, unterstützen dich die Mitarbeiter des Heimes gern, und geben dir Hilfestellung.

Mit den neuen Eindrücken von dem Tierchen gehst du nun erst einmal wieder nach Hause und überlegst bestenfalls, wie du ein Zusammenleben mit der Fellnase organisieren würdest, und wie viel Freiraum du ihm zugestehen kannst.

Meist ist es erforderlich, dass du mehrere Termine mit dem Tierheim vereinbarst, an denen du mit dem Hund spazieren gehen kannst.

Dies stellt die effektivste Methode dar sich gegenseitig kennen zu lernen und sich in unterschiedlichen Situationen gemeinsam auszuprobieren.

Wenn du dir immer sicherer mit dem Tier wirst, dann ist es außerdem wichtig daran zu denken, dass Hunde Erziehung benötigen, um sich im Leben mit einem Menschen zurecht zu finden.

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Wie bekomme ich ein Tier aus dem Tierheim?

Im nächsten Schritt, der zu einer Entscheidung für oder gegen die Fellnase aus dem Tierheim führt, ist der Besuch des Hundes in deinem Zuhause. Denn auch er soll sein neues Heim kennen lernen und sich bestenfalls gut in ihm zurecht finden.

Hierbei können sich Hürden auftun, welche es mit den professionellen Mitarbeitern des Tierheimes zu klären gilt.

Diese Aufenthalte im eventuell neuen Zuhause sollten nicht zu lang und zu kurz gestaltet werden. Bestenfalls hast du etwas für deinen tierischen Gast vorbereitet, wie eine Mahlzeit, welche es mit dem Tierheim abzusprechen gilt.

Auch ein Spielzeug, sowie natürlich ein Wassernapf, können dem Tier die Orientierung erleichtern und ihm das Gefühl des Willkommen – Seins vermitteln.

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Die Hunde Erziehung für Hunde aus dem Tierheim

Bei diesem Thema ist immer zu bedenken, dass diese Hunde bereits ein Vorleben mit einem, oder gar mehreren, Besitzern haben.

Das heißt, dass sie im Welpenalter bereits geprägt worden sind. Dies lässt sich an den typischen Verhaltensweisen, die ein Hund mitbringt, erkennen.

Auf diese lässt sich erzieherisch einwirken. Die Basis einer jeden Hunde Erziehung ist ein geregelter Tagesablauf. Dieser beinhaltet Zeiten für das spazieren gehen, welche in etwa immer gleich sein sollten.

Auf diese Weise stellt sich bei dem Hund ein Rhythmus ein, der sich mit deinem Tagesablauf deckt.

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Hunde aus dem Tierheim – Was beachten?

Diese Hunde sind besonders stark von Verlustängsten betroffen. Das rührt daher, dass in ihrem bisherigen Leben die Bezugspersonen häufig wechselten. So ist ein Phänomen, dass diese Tiere häufig schlecht allein bleiben können.

Das Alleine-bleiben muss in der Hunde Erziehung eines Hundes aus dem Heim daher speziell geübt und trainiert werden. Hier empfiehlt es sich den Hund immer mal wieder für ein kurze Zeit allein in der Wohnung zu lassen, etwa um die Post zu holen.

Schrittweise kann dieses Zeitfenster erweitert werden, bis sich der Hund sicher ist, dass du, als Bezugs- und Vertrauensperson, auch wirklich zurückkehrst.

Dem Hund fällt es prinzipiell leichter allein zu bleiben, wenn er zuvor eine große Runde gelaufen, demnach ausgeglichen, ist.

 

Was kostet es einen Hund aus dem Tierheim zu holen?

Generell sind bei der Anschaffung eines Tieres im Vorfeld die entstehenden Kosten zu berücksichtigen. Neben der Anschaffungskosten, der Grundausstattung, wie Käfig, Hunde- oder Katzenbett, Fressnäpfe, Decken, Leinen und Halsbänder, bei Katzen einem Kratzbaum, sind die laufenden Kosten genauestens zu durchdenken.

Diese setzen sich aus dem täglichen Futter und Leckerlis, sowie aus den Steuern, wie im Fall des Hundes, als auch eventuelle Tierarztkosten und Versicherungen, zusammen.

Diese Aufwendungen werden in jedem Monat fällig, die Kosten für den Tierarzt je nach Bedarf oder zu den empfohlenen Impfungen.

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Hunde aus dem Tierheim, die Kosten

Bei der Übernahme eines Tieres aus dem Tierheim fallen die generellen Anschaffungskosten eines Welpen weites gehend weg.

In dem Fall verhält es sich so, dass nach deiner Entscheidung für ein Tier das entsprechende Heim einen Vertrag aufsetzen wird, der dich als neuen Halter des Hundes ausweist.

Dieser Vertrag nennt sich Schutzvertrag, welcher mit einer Schutzgebühr belegt ist. Je nach Alter des Hundes, seiner Rasse und Größe, liegt diese Gebühr zwischen 200 Euro und 300 Euro.

Bezüglich der, nun anfallenden, Hundesteuern, ermöglichen viele Kommunen den neuen Hundebesitzern von Hunden aus dem Tierheim eine Steuerfreiheit von einem bis etwa sechs Monaten.

 



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