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Welpen gesund ernähren

Welpen gesund ernähren

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Was fressen Welpen mit 10 Wochen?

Die meisten Welpen werden ungefähr im Alter von 10 Wochen an ihre neuen Besitzer übergeben. Das ist nicht nur für die neuen Hundehalter eine aufregende Zeit, sondern vor allem für den Kleinen.

Er hat immerhin gerade seine Mutter und sämtliche Geschwister verloren.

Möglicherweise musste er auch noch eine längere Autofahrt hinter sich bringen. Es ist daher leicht nachvollziehbar, dass er Heimweh hat und nun viel Zuneigung benötigt.

Ans Fressen kann er möglicherweise im ersten Moment noch gar nicht denken, aber dies wird sich schon bald ändern, denn Welpen benötigen mehrmals am Tag Nahrung.

Hierbei solltest du am Anfang keinerlei Veränderungen durchführen. Frage beim Züchter oder im Tierheim nach, wann, wie oft, wie viel und vor allem auch was für ein Futter der Welpe bislang erhalten hat.

Damit bei der ganzen Aufregung die Verdauung nicht durcheinander kommt, solltest du in den ersten Tagen die Ernährung exakt wie gehabt fortführen.

 

Wieviel Futter benötigt ein Welpe pro Tag?

welpen gesund ernährenWelpen sollten weder zu wenig noch zu viel Futter bekommen.

Zu wenig würde bedeuten, dass sie einen Mangel erleiden könnten.

Zu viel hat nicht etwa die Konsequenz, dass sie dick werden, sondern sie wachsen dann schneller.

Das kann später beim erwachsenen Hund zu Gelenk- und Knochenproblemen führen.

 

Es ist daher wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Die Futtermenge, die ein Welpe täglich benötigt, kann nicht pauschal genannt werden, sondern muss individuell bestimmt werden. Abhängig ist sie vor allem vom Alter und der Größe des Hundes.

Der Bedarf steigt von Woche zu Woche. Er geht erst wieder zurück, wenn der Hund sein Wachstum vollendet hat.

Bis dahin benötigt er viel Energie, welche durch ein hochwertiges Welpenfutter gedeckt werden sollte. Dabei kann es sich sowohl um ein Trockenfutter wie auch Nassfutter handeln.

Üblicherweise übernimmt man erst einmal die Fütterungsart, die der Welpe bisher kannte, bevor man nach der Eingewöhnungszeit möglicherweise eine Änderung vornehmen möchte.

Orientiere dich bei der täglichen Futtermenge an den Fütterungsempfehlungen des jeweiligen Futters. Sie sagen dir, wieviel Gramm Futter dein Welpe im Durchschnitt benötigt.

Allerdings sind manche Junghunde aktiver als andere oder können Futter besser bzw. schlechter verwerten.

Wer daher unsicher bei der Rationierung ist, kann den Züchter bzw. Tierarzt fragen, ob er ihm eine Wachstumskurve erstellen kann.

Anhand dieser lässt sich vergleich, ob der Welpe ein durchschnittliches Wachstum aufweist.

 

Wie kann ich meinen Welpen gesund ernähren?

Es gibt grundsätzlich vier verschiedene Möglichkeiten, einen Welpen zu ernähren. Zumeist geschieht dies in Form von Nassfutter oder Trockenfutter.

Manche Hundehalter kochen auch alles selbst für ihre Hunde oder setzen auf die Rohfütterung, also das Barfen.

Wer bereits viel Erfahrung rund um die Ernährung gesammelt hat und dazu bereit ist, mit Hilfe eines Ernährungsberaters oder erfahrenen Tierarztes einen Ernährungsplan zu erstellen, kann durchaus auch beim Junghund bereits zu diesen Fütterungsmethoden greifen.

Es sollte einem aber bewusst sein, dass die Fütterung eines Welpen dann deutlich anspruchsvoller und zeitaufwändiger ist.

Wesentlich einfach ist es, auf ein industriell erstelltes Futter zu setzen, das speziell für Welpen entwickelt wurde. Hochwertige Produkte achten darauf, dass der Nährstoffbedarf exakt auf die Bedürfnisse eines heranwachsenden Junghundes abgestimmt ist.

 

Wie führe ich einen Futterwechsel durch?

Bei einem Welpen sollte ein Futterwechsel erst dann stattfinden, wenn der Kleine sich gut eingelebt hat und keinerlei Probleme mit der Verdauung bestehen.

Warte damit mindestens eine Woche und überstürze nichts.

Um einen leichten Übergang zu schaffen, sollte das neue Futter über einen Zeitraum von mehreren Tagen kontinuierlich mit dem alten gemischt werden.

In den ersten zwei Tagen könnte der Anteil ungefähr bei 25 Prozent liegen, dann bei 50 Prozent und nach ein paar weiteren Tagen ist der Übergang schließlich vollzogen.

Ergeben sich zwischenzeitlich Probleme, sollte der Zeitraum verlängert werden.

Eventuell muss auch abgebrochen werden.

Wird nicht nur das Futter, sondern auch die Futterart verändert, also Beispielsweise ein Wechsel von Trockenfutter auf Nassfutter, dann sollte keine Vermischung stattfinden.

In diesem Fall ist es normalerweise besser, wenn zum Beispiel eine von täglich vier Rationen verändert wird. Auch hier lässt sich dann das Verhältnis kontinuierlich abändern.

Am besten lässt man sich für den Wechsel mindestens ein bis zwei Wochen Zeit.



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