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Hund an Leine gewöhnen – so gelingt es

Hund an die Leine gewöhnen

Hund an die Leine gewöhnen

Einen Hund an die Leine gewöhnen kann unter umständen ganz schön schwierig sein, oder auch leicht, je nach Hunderasse.

Du musst wissen, dass der Hund im Normalfall eine freiläufiges Tier ist und die Leine bzw. auch das Halsband nicht seiner Natur entspricht.

Sie sehen die Leine als eine Art Freiheitsberaubung.

Ob du die Leine am Halsband oder an einem Geschirr verwendest, musst du selbst entscheiden.

Es gibt Hunde bei denen ist es besser am Geschirr und Hunde, bei denen ist es besser am Halsband.

Gerade bei einem Welpen ist ein Brustgeschirr empfehlenswert, da hierbei die Zugkraft auf den Brustkorb ausgeübt wird, der bei Hunden kräftig und stark ausgeprägt ist.

Natürlich muss es bei jedem Hund individuell angepasst werden, denn auch ein schlecht sitzendes Geschirr kann Schmerzen und Haltungsschäden bei deinem Hund verursachen

Gut gepolsterte Lederhalsbänder sollen so locker um den Hals liegen, dass sie noch leicht zwei Finger dazwischen passen.

Also deine persönliche Entscheidung was du lieber magst.

Hund an Leine gewöhnen, ob es nun mit dem Geschirr ist oder nicht, dass musst du wissen.

Wir haben bei unserem Hund ein Geschirr, wenn wir längere Strecken gehen oder ihn mit ins Auto nehmen, bei kürzeren Wegen, wie einmal um den Block oder kurz raus zum pieseln, belassen wir es beim Halsband.

Hund an Leine laufen gewöhnen

Wenn du denkst, dass es einfach ist deinen Hund an die Leine zu gewöhnen, wirst du schnell merken, welche Hürden es mit sich bringen kann. Denn es gibt auch Hunde die rasten schlichtweg an der Leine aus.

Lies auch hier gerne: Leinenaggression beim Hund

Wenn du einen Hund hast, der an der Leine Aggressionen zeigt, kann dir dieser Kurs dabei helfen:

Jetzt Leinenaggression in Griff bekommen*

Grundsätzlich musst du gleich von Beginn an wissen, dass du deinen Hund nur anleinst, wenn du ihn belohnen willst und er Freude hat.

Denn sieh es mal so, dein Hund hat keine Freude und hat wohlmöglich Angst, dann kommst du und leinst ihn an, dass wird in seinen Augen eine Strafe darstellen.

Daher solltest du vielleicht beginnen mit etwas positiven, wie Halsband und Leine an, Leckerli geben oder Futter. Sogenannte positive Verstärkung.

Du musst versuchen ein Teil seines Vergnügens zu werden, damit der Hund merkt, dass es noch lustiger wird wenn er auf dein Rufen sofort reagiert und du ihm die Leine anbringst.

Bei allem Spass und Freude ist natürlich Geduld eine Tugend, es wird eine Zeit dauern bis dein Hund versteht, dass die Leine purer Spass bedeutet und der Spass kein Ende hat.

Das ist auch der Fall beim Spielen, lass ihn am besten so lange spielen, bis er erschöpft ist, danach kannst du ihn zu dir rufen, belohnen und anleinen.

Das ist ein positiver Effekt.

Nach ein paar Metern an der Leine erneut loben und dann positiv verstärken, dass er bei dir bleibt und nicht zurück will zum Spielen.

Somit hat dein Hund das Spiel selbst unterbrochen und du bist nicht der Spielverderber.

Hund an der Leine führen – Rechts oder links?

Deinen Hund an die Leine gewöhnen kann unter anderem auch die Frage aufkommen, ob es besser ist deinen Hund rechts oder links zu führen.

Prinzipiell gibt es hier keine eindeutige Aussage.

Wir sagen mal so, du solltest deinen Hund immer so führen, wie es die Verhältnisse vorgeben.

Bist du auf dem Bürgersteig unterwegs und die Straße auf der linken Seite, dann führst du deinen Hund rechts direkt bei dir.

Und natürlich umgekehrt.

Wenn du auf Feldwegen unterwegs bist und auf der linken es mehr zu schnuppern gibt, weil es dort grüner und blumiger ist, dann führst du deinen Hund links.

Es gibt da keine Präferenzen, wie du deinen Hund führen solltest, am Besten passt du es deine eigenen Verhältnisse und die in deiner Umgebung an.

Wichtig ist, wenn du deinen Hund linkst führst, hältst du die Leine rechts und wenn du ihn rechts führst, dann hältst du die Leine links.

Leckerlis gibt es immer aus der Hand, die bei deinem Hund ist, damit du ihn nicht auf die andere Seite lockst.

Hund an Leine gewöhnen kann in dem Fall sehr einfach sein, wenn du auf der Seite wo dein Hund ist, die Leckerlis gibst, somit bleibt er auch noch näher bei dir.

Kombiniere dies mit Hundekommandos und dein Hund wird sehr gut an der Leine laufen können.

Hund an Leine gewöhnen

Welpe an Leine gewöhnen

Glückwunsch ein Welpe ist im Haus. Gleichzeitig ist hier neben den ganzen anderen Trouble auch die Leine ein muss.

Deinen Welpen an die Leine gewöhnen. Der natürliche Trieb macht es da nicht einfacher, denn es ist schon etwas komisch bei so einem kleinen süssen etwas zu befestigen.

Welpen oder Hund an Leine gewöhnen, kann so unterschiedlich sein, der eine braucht gar nicht an die Leine gewöhnt zu werden, sie akzeptieren es einfach und andere machen es dir schon schwieriger.

Welpen an der Leine gehen beibringen

Es sind einfache Basics einen Welpen an die Leine zu gewöhnen.

Starte im Haus oder Garten, mit positiver Verstärkung, dass heißt immer beim Spielen, Füttern oder sonstigen freudvollen Aktivitäten, dass du deinen Welpen anleinst.

Es reicht hier vollkommen eine sehr leichte Leine ohne alles anzubringen. Keine Ringe, Schlaufen, Karabiner, oder ähnliches was klimpert oder schwer werden kann..

Die kannst du einfach mal am Halsband oder Geschirr deines Welpen befestigen und fallen lassen.

Das machst du dann so lange bis dein Welpe die Leine ganz vergessen hat. Erst wenn er sich mit der Leine fröhlich bewegt, nimmst du sie in die Hand.

Sobald du sie in die Hand genommen hast, lobe deinen Welpen und belohne ihn.

Nun kannst du ein paar Schritte mit deinem Welpen gehen, während du die Leine hältst.

Sobald er mitkommt, lobst du ihn fleißig und belohnst ihn gleichzeitig.

Sollte er noch auf sich warten lassen, so warte du auch. Gehe dann nur so weit weg, wie deine Leine reicht.

WICHTIG: Zerre nicht an der Leine, gib ihm keine Kommandos oder versuche ihn zu locken, dass sind dann andere Muster die er verknüpft und dann kann es schwer werden, mit ihm Gassi zu gehen.

Nachdem er wieder von alleine geht, loben loben loben und Leckerlis geben.

Draußen hast du natürlich viel mehr potenzial das zu üben, bis hin zur Schleppleine, aber das ist ein anderes Thema.

Sobald es raus in die weite Welt geht, übe das Laufen an der Leine an Stellen, wo du es nicht brauchst.

Lobe und belohne zu Beginn jeden einzelnen Schritt an der Leine, ohne das dein Welpe in die Leine beist und denkt es sei ein Spiel.

Solltest du mal zu langsam sein und der Welpe beißt rein, lass einfach die Leine fallen und geh.

Lass ihn mit seiner Leine einfach da stehen.

Das signalisiert ihm, dass dieses Spiel keinen Spass macht und für ihn keine Freude bringt.

Wenn dein Welpe dann zu dir kommt, nimm die Leine wieder auf und starte erneut.

Wenn es gut klappt, sollte dein Ziel sein, deinen Welpen weniger zu loben und mehr an der Leine zu führen, bis er es ohne Belohnung von selbst macht. 

Es kann sein, dass es am Anfang ein bisschen Zeit braucht um deinen Welpen an die Leine zu gewöhnen. Aber je öfter du es belohnst, um so besser gefällt deinem Welpen das Laufen an der Leine.

Im Allgemeinen gilt, die Leine ist kein Spielzeug. Hundewelpen neigen dazu, jeden Gegenstand als ein Spielzeug zu betrachten und gleich loslegen mit dem Spielen.

Sollte dein Welpe immer mit der Leine spielen, könntest du es ihm wie folgt abgewöhnen:

  • Richtig die Aufmerksamkeit deines Welpen auf ein richtiges Spielzeug.
  • Ein strenges NEIN oder AUS Kommando sollte dazu führen, dass er weiß das jetzt keine Spielzeit ist.
  • Was du sein lassen solltest, ist ihn zum Spielen anheizen, dass zeigt deinem Welpen „Hey es ist doch ein Spiel und ich darf das“

Welpe an Leine gewöhnen – Ab wann?

Im Grunde liegen die Schwierigkeiten der Leinenführigkeit im Welpenalter, ganz besonders und oft haben die es von klein auf inne.

Problematisch wird das vor allem dann, wenn du eine Hunderasse hast, die zu der größeren Sorte Hund gehört.

Solche Hunde lassen sich im Erwachsenenalter später kaum noch bändigen, geschweige denn bewegen, wenn sie es nicht wollen.

Daher ist es wichtig, Hund an Leine gewöhnen so schnell und früh wie möglich zu trainieren und beizubringen.

Hund an Leine laufen gewöhnen

Mit zwei Hunden an der Leine gehen

Eigentlich ist es doch ganz einfach Hund an Leine zu gewöhnen und wenn einer an die Leine gewöhnt wurde, dann kann ich auch Zwei gleichzeitig führen.

Weit gefehlt, denn Zwei Hund zu führen erfordert von dir besondere Aufmerksamkeit.

Es gibt natürlich auch wieder Ausnahmen in der Hunderasse.

Prinzipiell musst du die Leinenführigkeit neu lernen, denn Zwei Hunde an der Leine sind anders zu führen, als einer alleine.

Gerade wenn es um das Thema schnüffeln, das Geschäft machen und ggf. Ablenkungen sind.

Da kann der eine gerade brav schnüffeln, während der andere irgendwo hinlaufen will.

Daher solltest du dir gleich angewöhnen mit beiden zu trainieren und auch das mit den Belohnung zu üben.

Denn wenn du einen belohnen willst, weil er oder sie etwas gutes gemacht hat, kommt der andere auch an und möchte ebenfalls ein Leckerli, obwohl er oder sie nichts dafür gemacht.

Das kann zu Schwierigkeiten für eine falsches belohnen führen.

Wenn du allerdings mit Zwei Hunden gleichzeitig trainierst, wirst du spüren, dass mit Zwei Hunden gassi zu gehen, auch nicht viel schwerer ist.

Dir muss bewusst sein, dass du eher kürzere Leinen nimmst und die gute alte Flexi dich dabei nur stört.

Probiere es aus, trainiere es und dann los und viel Freude beim Gassigehen.

Mit zwei Hunden an der Leine gehen

Ängstlichen Hund an Leine gewöhnen

Einen Hund an Leine zu gewöhnen kann mit ängstlichen noch mehr Schwierigkeiten mit sich bringen.

Denn Angst hat eine Funktion: Sie soll den Abstand zu gefährlichen Dingen vergrößern und das Überleben sichern. Und nur das. Wir kennen es genauso.

Auch wenn die Angst sich im Kopf abspielt, ist sie ein uralter Überlebensmechanismus, der sich bewährt hat und deinen Hund vor Gefahren schützt.

Angst ist also erst einmal nichts Schlechtes. Die Frage ist nur, wie hat dein Hund das gelernt, dass er Angst davor hat?

Wie wir zu Beginn geschrieben haben, ist die Leine für Hunde eine Art „Freiheitsberaubung“ und wie soll er jetzt sein Überleben sichern? Er kann ja nicht fliehen.

Daher kann es sein, dass er Angst vor der Leine hat.

Gerade wenn die Leine straff wird, bemerkt dein Hund, dass die Strategie nicht aufgeht und er eingeschränkt ist. Zur Angst gesellt sich dadurch Kontrollverlust, also Stress.

In diesem Szenario wird die Angst von deinem Hund so groß und er verfällt in Stress und kann somit nicht richtig an der Leine geführt werden.

WICHTIG: Bei solch einem Verhalten von deinem Hund musst du deinen Hund an der Leine ein sicheres Gefühl geben.

Hier haben wir dir ein paar Sachen aufgeführt, die dir dabei helfen mit ängstlichen Hunden Leinenführigkeit zu üben.

  • Arbeite über positive Verstärkung

Das gilt immer und überall für alle Hunde, besonders aber für Angsthunde.

Positive Verstärkung kann auch durch Gewalt verstärkt werden, daher wende NIEMALS Gewalt oder Strafe an.

Immer nur positives Verhalten loben und mit Leckerlis belohnen.

Du willst schließlich, dass dein Hund dir vertraut und nicht aus Angst mit dir mitgeht und nur durch vor Bestrafung hört.

Am Besten schaust du hier mal die Hundeschule an, denn die Hundeschule hat auch Live Calls, wo du persönliche Fragen stellen kannst:

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  • Ignoriere die Angst nicht

Die Angst sollst du ja lösen und nicht ignorieren, denn du weißt nie welches Verhalten das noch schlimmer werden lassen kann.

Dabei kann es passieren, dass sich dein Hund hilflos und unverstanden fühlt.

Das man die Angst eines Hundes durch Zuwendung verstärken kann, ist übrigens genauso ein Mythos (den ich bereits hier diskutiert habe).

Wenn dein Hund dir mithilfe seiner Körpersprache zeigt, dass er Angst hat, dann ignoriere ihn nicht, sondern sei für ihn da und versuche ihn aus der Situation herauszunehmen.

Auf keinen Fall solltest du ihn absichtlich in eine Angstsituation bringen und ihn durchzwingen à la “Da muss er jetzt durch!”. Nur wenn dein Hund lernt, dir zu vertrauen, könnt ihr gemeinsam an der Angst trainieren.

  • Trainiere an der Angst

Die Angst deines Hundes wird nicht einfach so verschwinden (daher bringt das Ignorieren auch nichts).

Für ein erfolgreiches Training ist es essentiell, die einzelnen Angstauslöser deines Hundes zu kennen und gezielt an diesen zu trainieren.

Wichtig ist, dass der Hund nicht permanent Angstauslösern ausgesetzt wird. Bei einer Reizüberflutung kann er nämlich weder denken noch lernen.

Daher solltest du, in kleinen Schritten, an einem Angstauslöser in einer Umgebung mit kontrollierten Reizen üben.

Solange der Hund aufnahmefähig ist und sein Stresslevel nicht (zu) hoch ist, kann er schrittweise an den Angstauslöser gewöhnt werden (Desensibilisierung) und ihn mit etwas Positivem verknüpfen (Gegenkonditionierung).

  • Sorge für ausreichend Ruhe und Entspannung

Du solltest dafür sorgen, dass dein Hund genügend Ruhephasen hat.

Vor allem Angsthunde sind öfter gestresst und für eine positive Entwicklung und Erholung müssen sie immer wieder zur Ruhe kommen.

Tagsüber solltest du daher regelmäßig für Entspannung deines Hundes sorgen, egal, ob er hierbei auf seinem Deckchen liegt, in seiner Box oder in deinem Bett schlummert.

Übrigens schlafen Hunde nicht nur nachts, sondern auch tagsüber – und das bis zu 18 Stunden am Tag! Schlafphasen sind sehr wichtig, denn Hunde verarbeiten das Erlebte im Schlaf.

  • Akzeptiere deinen Hund

Nimm deinen Hund so wie er ist und trainiere mit ihm und für ihn.

Akzeptiere, dass dein Hund vorsichtig und ängstlich ist.

Durch Training kann und wird es besser, doch wirst du deinen Angsthund nicht in einen gelassenen, furchtlosen Hund verwandeln können.

Je eher du deinen Angsthund als solchen akzeptierst, desto einfacher wird euer alltägliches Zusammenleben und umso gelassener gehst du mit der Situation um.

Natürlich bist du in vielen Dingen eingeschränkter als die Halter mit „normaleren“ Hunden. Aber vergiss nicht, dass dein Hund wiederum andere positive Seiten hat (um welche dich die anderen beneiden).

Darum ist es auch ganz wichtig, dich und deinen Hund nicht mit anderen zu vergleichen! Kein Hund ist perfekt und wir alle müssen an bestimmten Verhaltensweisen unseres Hundes arbeiten.

Wenn wir uns nur auf die Angst und die damit verbundenen alltäglichen Schwierigkeiten konzentrieren, übersehen wir häufig die kleinen Erfolgsschritte unseres Hundes – und gerade diese Erfolgserlebnisse sind wichtig für unsere Bindung und die Selbstsicherheit des Hundes.

Wie du siehst, bist du mit deinem Angsthund und deiner Situation nicht alleine. Lass dich daher nicht entmutigen und gib das Training mit deinem ängstlichen Hund nicht auf!

Es ist arbeits- und vor allem zeitintensiv, aber es lohnt sich. Oftmals hilft auch ein Austausch mit Gleichgesinnten (auf der Hundewiese oder online in Hundecommunities).

Welpe an Leine gewöhnen

Ist es Pflicht, den Hund an der Leine zu führen?

Es gibt in Deutschland je nach Bundesland, verschiedene Gesetzgebungen.

Hier erhältst du eine Übersicht über einzelne Bundesländern mit einer Verlinkung zu dem jeweiligen Servicecenter:

Leinenpflicht in Baden-Württemberg

  • Keine allgemeine Leinenpflicht, aber Sonderregelungen in einzelnen Gemeinden
  • In Stuttgart müssen Hunde an der kurzen Leine (1,5 Meter) in öffentlichen Anlagen, in Fußgängerzonen und -unterführungen, an Haltestellen, in Menschenansammlungen und auf dem “Neckardamm” geführt werden.
  • Hier geht es zum Service von Baden-Württemberg

Leinenpflicht in Bayern

  • Keine allgemeine Leinenpflicht, aber Sonderregelungen in einzelnen Gemeinden
  • Vor allem für große Hunde und Kampfhunde wird Gemeinden das Recht eingeräumt, selbstständig über eine Leinenpflicht auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Anlagen zu entscheiden.
  • Alles was du zur Hundehaltung in Bayern wissen musst, findest du hier.

Leinenpflicht in Berlin

  • Allgemeine Leinenpflicht für alle Hundebesitzer in der Innenstadt
  • In Fußgängerzonen, Geschäften, öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln sowie auf Festen, Bahnhöfen und bei großen Menschenansammlungen müssen Hunde an einer maximal einen Meter langen Leine geführt werden.
  • In Parks, Grünanlagen und Kleingärten sowie auf Promenaden und Campingplätzen müssen Hunde an einer maximal zwei Meter langen Leine geführt werden.
  • Wie sich das in Berlin verhält findest du alles hier.

Leinenpflicht in Brandenburg

  • Landesweite, generelle Leinenpflicht in Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Verwaltungsgebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln, Parks, Garten- und Grünanlagen, in Mehrfamilienhäusern und Treppenhäusern, auf Zuwegen, Sport- und Campingplätzen sowie bei großen Menschenansammlungen (z. B. Volksfesten, Umzügen, öffentlichen Versammlungen)
  • Hunde müssen an einer maximal zwei Meter langen Leine geführt werden.
  • Hier findest weitere Informationen für Brandenburg

Leinenpflicht in Bremen

  • Anleinpflicht für Hunde in der Brut- und Setzzeit vom 15. März bis 15. Juli
  • Ganzjährige Leinenpflicht in vielen Parkanlagen, Fußgängerzonen, Geschäften und Einkaufszentren, öffentlichen Verkehrsmitteln sowie bei öffentlichen Veranstaltungen
  • Hier gibt es weitere Infos zu Bremen.

Leinenpflicht in Hamburg

  • Generelle Leinenpflicht für Hunde außerhalb des eigenen Grundstücks beziehungsweise Gebäudes oder der Wohnung
  • Hunde sind an einer maximal zwei Meter langen, reißfesten Leine zu führen: in Einkaufszentren, Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen, geschäftigen Straßen und Plätzen, bei großen Menschenansammlungen sowie in der Nähe von Schulen, Spielplätzen, Kinder- und Jugendeinrichtungen
  • Wenn du mehr wissen willst, dann kannst du hier klicken.

Leinenpflicht in Hessen

  • Generelle Leinenpflicht für Hunde bei Versammlungen und Veranstaltungen aller Art mit hohem Menschenaufkommen, in Gaststätten, öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • In öffentlichen Parks und auf allgemein genutzten Freiflächen ist auf eine entsprechende Beschilderung zu achten.
  • Hier kannst du dich über das Bundesland Hessen

Leinenpflicht in Mecklenburg-Vorpommern

  • Leinenpflicht besteht für Hunde, die zu Versammlungen, Umzügen, Volksfesten, sonstigen öffentlichen Veranstaltungen sowie an Orte mit großen Menschenansammlungen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Verkaufsstätten und Tiergärten mitgenommen werden.
  • An Stränden gilt in der Regel keine Leinenpflicht, es sollte aber immer auf die örtliche Beschilderung zur Hundeführung geachtet werden. Zusätzliche Regelungen bestimmen die Kommunen selbst.
  • Weitere Infos findest du hier

Leinenpflicht in Niedersachsen

  • Generelle Leinenpflicht in freier Landschaft im Zeitraum 1. April bis 15. Juli (allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit)
  • Gemeinden dürfen eigene Verordnungen festlegen und die Anleinpflicht in ihrem Gebiet zeitlich ausweiten
  • Alles rund um das Thema Leinenpflicht in Niedersachsen findest du  hier

Leinenpflicht in Nordrhein-Westfalen

  • Leinenpflicht für Hunde in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen sowie auf Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr, in öffentlichen Parks, Garten- und Grünanlagen einschließlich Spielplätzen, bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit hohem Menschenaufkommen sowie in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten.
  • Weitere Informationen hier

Leinenpflicht in Rheinland-Pfalz

  • Keine allgemeine Leinenpflicht für Hunde. Einzelne Städte und Kommunen können eigene Vorschriften erlassen.
  • In Mainz und Koblenz müssen Hunde etwa in öffentlichen Anlagen, Fußgängerzonen sowie in Naturschutzgebieten angeleint werden.

Leinenpflicht im Saarland

  • Keine allgemeine Leinenpflicht, aber Sonderregelungen in Naturschutzgebieten und einzelnen Kommunen
  • Zudem besteht Leinenzwang für Hunde in der Brut- und Setzzeit vom 1. März bis 30. Juni. Das Bundesland informiert auf seiner Website jedoch darüber, dass Hunde, die “zuverlässig im Bereich der Wege bleiben, unangeleint geführt werden” dürfen.
  • Weitere Informationen hier

Leinenpflicht in Sachsen

  • Keine allgemeine Leinenpflicht, aber Sonderregelungen in einzelnen Städten und Gemeinden
  • Auch Naturschutzgebiete und Nationalparks können eigene Regeln zur Hundeführung verordnen. So ist es im Nationalpark Sächsische Schweiz beispielsweise verboten, Hunde unangeleint laufen zu lassen. Eine Ausnahme besteht für Jagdhunde mit zugelassener Jagdausübung.

Leinenpflicht in Sachsen-Anhalt

  • Keine allgemeine Leinenpflicht, aber Sonderregelungen in einzelnen Städten und Gemeinden
  • In Halle (Saale) gilt die Leinenpflicht für Hunde etwa auf öffentlichen Straßen, in Anlagen und Einrichtungen.
  • Für Informationen in Sachsen Anhalt geht es hier lang.

Leinenpflicht in Schleswig-Holstein

  • Leinenpflicht für Hunde in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen sowie auf Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr, bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen, in öffentlichen Parks, Garten- und Grünanlagen, in Mehrfamilienhäusern (in dem Gemeingebrauch unterliegenden Räumen), in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln, in Sportanlagen sowie auf Zelt- und Campingplätzen, auf Friedhöfen, Märkten und Messen
  • Informationen für Schleswig Holstein gibt es hier

Leinenpflicht in Thüringen

  • In Thüringen herrscht keine allgemeine Leinenpflicht, aber Sonderregelungen, etwa zur Hundeführung in Fußgängerzonen und Spielplätzen, können sich aus kommunalen Verordnungen ergeben.
  • Leinenpflicht in Thüringen, gibt es hier

Leinenpflicht: Welche Strafe droht bei Verstößen?

Da es keine bundeseinheitliche Regelung zur Leinenpflicht in Deutschland gibt, lassen sich keine pauschalen Angaben zur Ahndung bei Verstößen machen.

Für gewöhnlich gilt ein Verstoß gegen die Leinenpflicht aber als Ordnungswidrigkeit, für die ein Bußgeld bis zu maximal 50.000 Euro verordnet werden kann.

Für die Überwachung der Leinenpflicht sind in der Regel die jeweiligen Veterinär- und Ordnungsämter zuständig.

Listenhunde: Welche Hunderassen gelten als gefährlich?

Unabhängig von den möglichen allgemeinen Regelungen zur Leinenpflicht von Hunden gelten in den jeweiligen Hundegesetzen der Länder gesonderte Verordnungen für das Führen gefährlicher Hunde.

Dabei handelt es sich um sogenannte Listenhunde, die laut Gesetz als (potenziell) gefährlich eingestuft werden und für die eine gesonderte Gefahrenabwehr gilt.

Umgangssprachlich werden diese auch als Kampfhunde bezeichnet.

Zu den Listenhunden zählen in Deutschland folgende Rassen: Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, American Pit Bull Terrier und Bullterrier. Auch Kreuzungen mit diesen Hunderassen gehören der Liste an.



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