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Fieber bei Hunden – Ursachen erkennen und Symptome behandeln

Fieber bei Hunden

Fieber bei Hunden

Oh nein, ich habe Fieber und fühle mich nicht wohl, meine Temperatur ist auch erhöht.

So oder so ähnlich kann sich Fieber bei Hunden auch äußern, aber sie können nicht mit dir sprechen, daher haben wir diesen Artikel verfasst, damit du besser vorbereitet bist und alles weißt über Fieber bei Hunden.

Zunächst einmal ist es wie bei uns Menschen, Fieber unterstützt die Abwehrmechanismen des Körpers.

Das bedeutet, dass der Körper gerade mit etwas zu tun hat, was er mit erhöhter oder hoher Temperatur bekämpfen will und sich selbst dabei unterstützt.

Fieber bei Hunden kann jedoch eine Begleiterscheinung bei Krankheiten wie Rheuma oder Polyarthritis auftreten, die aufgrund einer Immunschwäche stattfinden.

Ebenso kann Fieber bei Hunden aus Entzündungen von Darm, Prostata oder Gebärmutter hervorgerufen werden, und dabei die Temperatur ansteigen lassen.

Dazu sei gesagt, dass es sich genauso verhält, wenn dein Hund sich ein Bakterium oder ein Parasit eingefangen hat und dadurch eine Infektion entstanden ist.

Die möglichen Ursachen für Fieber bei Hunden kann wirklich lang sein, weshalb sich die Grunderkrankung nur selten am fiebrigen Zustand erkennen lässt.

Hinzu kommt, dass Fieber bei Hunden nur selten als alleiniges Symptom auftritt, daher solltest du unbedingt reflektieren, was mit deinem Hund sein könnte und in der Vergangenheit passiert ist.

Fieber bei Hunden können verschiedenartig sein.

Vier Arten von Fieber bei Hunden könne unterschieden werden:

Remittierendes Fieber:

  • Treten bei deinem Hund Schwankungen innerhalb eines Tages auf, die mehr als ein Grad Celsius ausmachen, handelt es sich um remittierendes Fieber.

Intermittierendes Fieber:

  • Wechselt die Körpertemperatur deines Hundes zwischen fiebrigen und kurzen fieberfreien Zeiten, so sagt man dazu intermittierendes Fieber.

Rekurrierendes Fieber:

  • Dauern die fieberfreien Phasen im Vergleich zum intermittierenden Fieber länger an, sprechen wir hier von rekurrierendes Fieber.

Atypisches Fieber:

  • Bei einem fiebrigen Zustand deines Hundes, in welchem du keinerlei Regelmäßigkeiten feststellen kannst, wird es mit atypischem Fiebe benannt.

Sollte es andere Erscheinungen geben oder etwas unklar sein, bei denen du noch kein Tierarzt aufgesucht hast, kannst du ein paar Unterscheidungen vornehmen:

  • Das Eintagesfieber: Ist bei Hunden nur einen Tag vorhanden und harmlos.
  • Akutes Fieber: Dies kann bei Hunden zwischen 8 und 14 Tagen lang sein.
  • Subakutes Fieber: Das kann deinen Vierbeiner bis zu 3 Wochen beanspruchen.
  • Chronisches Fieber: Tritt bei Hunden auf, wenn die Temperatur deutlich über einen längeren Zeitraum anhält.

Können Hunde Fieber haben?

Wie oben beschrieben ist Fieber bei Hunden genauso wie bei uns Menschen eine ganz normale Schutzfunktion des Körper. also ja, Hunde können Fieber haben.

Um herauszufinden, ob dein Hund Fieber hat, kannst du seine Körpertemperatur messen.

Sollte das noch unklar sein, dann können wir dir einen Artikel über „Können Hunde Schnupfen haben“ empfehlen, dieser gibt Aufschluss ob dein Liebling einen Schnupfen hat.

Hunde Fieber – Wie Hunde Fieber messen?

Fieber bei Hunden messen

Um die Körpertemperatur deines Hundes zu messen, reicht ein herkömmliches Fieberthermometer.

Dieses wird zunächst mit etwas Vaseline oder einer Babycreme bestrichen (leicht und nicht viel) und anschließend deinem Hund rektal eingeführt.

Die meisten digitalen Fieberthermometer piepsen nach einer gewissen Zeit, bis sie ein endgültiges Ergebnis zeigen und bis dahin sollte das Thermometer ruhig gehalten werden.

Solltest du ein Thermometer aus Glas oder eben nicht digital besitzen, so empfiehlt sich eine Zeit von ca 3 Minuten bis zum endgültigen Ergebnis.

Falls dein Hund nicht mit dieser Situation vertraut ist, kannst du versuchen, deinen Hund behutsam zu beruhigen, oder dir Hilfe holen.

Gehe in jedem Fall sorgsam vor.

Wir haben dir die Temperaturen zusammengefasst:

  • Normale Temperatur: 37 – 39 Grad
  • Erhöhte Temperatur: 39 – 40 Grad
  • Fieber: ab 40 Grad
  • Hohe Temperatur: ab 41 Grad
  • Lebensbedrohliche Temperatur: ab 41 Grad über einen längeren Zeitraum
  • Akute Lebensgefahr: ab 42 Grad 

An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Körpertemperatur durch starke körperliche Belastung ansteigen kann, wie zum Beispiel einer Impfung deines Hundes.

Oder wenn du mit deinen Vierbeiner sportlich aktiv bist, kann es durchaus vorkommen, dass die Normaltemperatur kurzfristig auf 39 Grad ansteigt, das kennst du sicherlich auch von dir selbst.

Welches Hunde Fieberthermometer geeignet?

Das Fiebermessen ist beim Hund mittlerweile nicht nur mit den herkömmlichen Thermometern möglich.

Die standardmäßige Variante wird entweder mit einem normalen Thermometer oder einer digitalen Version durchgeführt.

In der heutigen Zeit gibt es mehrere Methoden, die nicht so unangenehm für Hund und Herrchen sind.

Eine dieser Methoden wird mit einem Infrarotthermometer durchgeführt und im Ohr, oder an der Stirn gemessen, oder eben die genauere aber unangenehme Rektalmessung.

Stirnthermometer für Hunde

Eine weitere Methode, die Mensch und Hund die nicht so angenehme Rektalmessung erspart, ist die Verwendung eines Stirnthermometers.

Hierbei wird kein spezielles Stirnthermometer verwendet. Es sind die gleichen, die auch für Menschen verwendet werden, entweder punktuell gedrückt oder per Infrarot nur gehalten.

Falls eine Messung mit einem solchen Instrument vorgenommen wird, muss dieses nicht zwangsläufig an der Stirn angesetzt werden.

Du solltest dennoch eine Stelle suchen an der dein Hund wenig bis kein Fell besitzt.

Das Fell wirkt wie eine Isolierung, was zu falschen Messerergebnissen führt und somit auch zu falschen gesundheitlichen Diagnosen.

Bei einem Infrarot, Ohr- oder Stirnthermometer solltest du beachten wie genau die Messung tatsächlich ist, denn bei diesen Methoden sind teilweise Abweichungen von bis zu einem Grad möglich, teilweise wurde sogar bis zu 2 Grad festgestellt, was fatal sein kann.

Die Messungen sollten lediglich als ein Indikator für den Gesundheitszustand des Hundes angesehen werden.

Viele Faktoren können das Ergebnis verfälschen und so genau wie eine Messung im Körper selber, ist die Messung mit einem Stirnthermometer nicht.

Im Zweifelsfall (bei erhöhter Temperatur) sollte also eine erneute Messung unter Anwendung der herkömmlichen Methode stattfinden oder direkt ein Besuch beim Tierarzt durchgeführt werden.

Fieberthermometer: Hund im Rektalbereich messen

Die Frage, ob der Hund tatsächlich Fieber hat oder nicht kann nur durch eine Rektalmessung verlässlich beantwortet werden.

Hierbei wird die Spitze zunächst mit etwas Vaseline oder Babycreme bestrichen und rektal beim Hund eingeführt und nach 1-2 Minuten (digital) oder 3-4 Minuten (analog) die Körpertemperatur angezeigt.

Hunde Fieber messen ohne Thermometer

Fieber bei Hunden kann auch ohne Besitzt man keines, ist es auch möglich, ohne Thermometer Fieber beim Hund zu erkennen.

Auf diese Weise kann eine weitere Verschlechterung frühzeitig verhindert werden.

Falls kein Thermometer zur Untersuchung auf Fieber bei Hunden zur Verfügung steht, sollte der Achsel und Lendenbereich des Hundes abgetastet werden.

  • Gerade diese Bereiche sind Indikatoren für Fieber bei Hunden oder Infektionen, da sie in diesen Fällen geschwollen und besonders warm sind.
  • Mit deinem Handrücken kannst du prüfen, ob die unter den Achseln und im Lendenbereich befindlichen Lymphknoten heiß sind.
  • Achte darauf, dass deine eigenen Hände Zimmertemperatur haben, da sie als direkter Bezugspunkt dienen
  • Die dort befindlichen Lymphknoten enthalten Immunzellen, die Viren und Bakterien bekämpfen.
  • Sie verteidigen den Körper gegen diese Erreger und filtern diese aus dem Blut heraus und werden somit warm oder heiß, wenn diese arbeiten.

Dieser Bereich ist als Zentrum der Bekämpfung von Viren und Bakterien anzusehen und entzündet sich durch die dort stattfindenden Immunreaktionen.

In den meisten Fällen ist diese Körperstelle bei Hunden durch weniger Fell bedeckt und gibt einen direkten Zugang zur Haut.

Dort kannst du gut spüren, ob die Temperatur deines Hundes erhöht ist oder nicht.

Auch das Zahnfleisch der Vierbeiner kann einen Hinweis für Fieber bei Hunden liefern.

Fieber messen beim Hund – diese Stellen sind ungeeignet

Nicht jede Körperstelle ist wirklich geeignet um Fieber bei Hunden festzustellen.

Aus reiner Gewohnheit werden sicherlich viele im Maul des Hundes messen. Doch Körperstellen wie der Mund oder die Achseln, an denen bei Menschen Fieber gemessen wird, sind für Hunde absolut ungeeignet

Vor allem die Messung der Temperatur im Maul kann ungewollte Folgen haben.

Dein Hund könnte auf das Thermometer beißen, es verschlucken oder versehentlich sich selbst oder dich verletzen.

Misst man Fieber in den Ohren, können aufgrund der Haare in den Ohren verfälschte Ergebnisse angezeigt werden.

Das rektale Fiebermessen ist als die einzig zuverlässige Methode zu empfehlen. (siehe oben)

Fieber beim Hund senken – Welche Medikamente

Du kannst deinem Hund fiebersenkende Medikamente geben, wenn diese sich für Hunde eignen (z. B. Novalgin).

Dabei ist es wichtig, dass die Behandlung der Grunderkrankung erfolgt.

Das sollte jedoch vorher ein Tierarzt klären und auf den Grund gehen, um die weiteren Therapiemaßnahmen festzulegen. 

VORSICHT: Bitte verabreiche deinem Vierbeiner keinesfalls Medikamente, ohne Rücksprache mit dem Tierarzt oder gib ihm Medikamente die ausschließlich für Menschen gedacht sind.

Bereits eine geringe Dosis des Arzneistoffs kann deinen Hund hochgradig vergiften und keine Rettung mehr möglich sein.

Fieber bei Hunden – Anzeichen, auf die man achten sollte?

Fieber bei Hunden erkennst du an verschiedenen Merkmalen.

Damit du weißt ob dein Hund davon betroffen ist, achte stets auf Symptome einer erhöhten Körpertemperatur bei deinem Hund:

  • Hecheln
  • Durst
  • Appetitlosigkeit
  • trockene Nase
  • hohe Atemfrequenz
  • heiße Ohren
  • Abgeschlagenheit
  • Aggressivität
  • Aufsuchen kühler Stellen in der Wohnung
  • Verkriechen
  • Schüttelfrost

Natürlich können diese Symptome für Fieber bei Hunden alleine nur Hinweise sein.

Dein Vierbeiner kann ebenso gut durch etwas anderes ins Hecheln geraten sein, oder durch den Regen sich noch ein wenig schütteln, bevor er vollständig getrocknet ist. 

Außerdem sind meist Auffälligkeiten im Verhalten des Haustieres zu bemerken.

Ein typisches Anzeichen ist beispielsweise Appetitlosigkeit, denn oft wird das Futter verweigert.

Wenn selbst das köstlichste Leckerli oder ein knackiger Hundekausnack verschmäht wird und dein tierischer Freund schlapp und müde wirkt, ist dies meist ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

Hund hat Fieber – Was tun?

Fieber bei Hunden was tun

Zunächst einmal solltest du einfach mal ruhig bleiben und der Sache auf den Grund gehen. Fieber bei Hunden kann auch nur kurz anhalten oder nicht besonders ausgeprägt sein, dann klingt es meist von alleine wieder ab.

Allerdings ist es ratsam, in dieser Zeit gewisse Dinge zu berücksichtigen.

Zum einen sollte dein Hund sich unbedingt ausruhen und nicht körperlich anstrengen.

Lange Spaziergänge und ausgiebiges Toben verlangen deinem Vierbeiner körperlich einiges ab. Zu beachten ist auch, dass fiebrige Tiere relativ rasch dehydrieren können und dann übermäßig viel trinken.

Gibt deinem Hund ausreichend Flüssigkeit und animiere ihn bei Bedarf zum Trinken, sollte er nicht trinken.

Wenn dein Hund die Wasseraufnahme völlig verweigert, biete deinem Hund abgekühlte Fleischbrühe an, was besonders gut riecht und für ein schmackhaften Schluck sorgt.

Kalte Kompressen können auch helfen, bei deinem Hund das Fieber zu senken bzw. die Temperatur runterzubringen.

Eine kalte Kompresse kann aus Handtüchern bestehen, die mit Wasser befeuchtet werden. Lege die feuchten Handtücher deinem Hund auf den Nacken, Pfoten, Beine, Bauch oder Kopf.

Sobald die Handtücher trocken oder aufgewärmt sind, wechsele sie aus.

Wenn die Körpertemperatur trotz dieser Maßnahmen nicht sinkt oder sich die Symptome sogar verschlimmern, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden!

Insbesondere bei Welpen und älteren Hunden ist Vorsicht geboten, ebenso bei Tieren, die bereits an einer chronischen Krankheit leiden.

Ein Tierarztbesuch ist zudem empfehlenswert, wenn die Temperatur über 40 Grad liegt und sich weitere Krankheitszeichen bemerkbar machen.

Der Tierarzt kann dann genau sagen, was deinem Liebling fehlt und meist verschreibt er Antibiotika oder entzündungshemmende Medikamente, welche die Krankheit behandeln und zugleich das Fieber senken.

Hund hat Fieber und erbrechen

Es muss nicht immer Fieber bei Hunden sein was zum erbrechen führt.

Eine Aufzählung gibt Aufschluss, wenn dein Hund brechen sollte:

  • Unverträglichkeit des Futters
  • Allergien
  • Fremdkörper
  • Medikamente und Gifte
  • Infektionen
  • Weitere Krankheiten

Welche Farbe hat das Erbrochene?

Solltest du erkennen, welche Farbe das Erbrochene von deinem Hund hat, kannst du hier nachlesen, was es damit auf sich und entscheiden, ob du zum Tierarzt fährst oder ob eine kurzzeitige Schonkost und weitere Beobachtung ausreichen:

  • Gelbe Farbe
    Wenn die Masse beim Erbrechen gelb aussieht, ist in der Regel Galle enthalten. Das ist vor allem der Fall, wenn der Hund nüchtern erbricht. Der Besuch beim Tierarzt ist bei dieser Farbe nicht ohne weitere Symptome nötig.
  • Rote Farbe
    Kann ein Anzeichen von Blut sein, oder es ist sogar Blut. Verletzungen der Speiseröhre oder des Magens sind hier nicht ausgeschlossen. Hier solltest du schnell zum Tierarzt fahren.
  • Schwarze Farbe
    Schwarze Teile, die evtl. Kaffeepulver erinnern, sind an Anzeichen für verdautes Blut, was evtl. durch ein Magengeschwür auftreten kann. Hier solltest du zum Tierarzt fahren.
  • Blaue oder Grüne Farbe
    Auch im Kot kann diese Farbe auftauchen und es kann hier eine Vergiftung vorliegen, es handelt sich hierbei um einen Notfall und sollte sofort behandelt werden.
  • Schaumiges erbrochenes
    Hunde erbrechen häufig schaumigen Schleim, dabei kann die Masse beim Erbrechen gelb bis weiß sein, flüssig oder fest. Das ist nur ein Hinweis, dass Magensaft mit herauskam.
  • Kot wird erbrochen
    Sofort zum Tierarzt. Hier liegt ein lebensbedrohlicher Darmverschluss vor.

Hund hat Fieber nach Impfung

In der Regel sind die für Hunde zugelassenen Impfstoffe gut verträglich. In vereinzelten Fällen kann es trotzdem passieren, dass nach einer Impfung Nebenwirkungen auftreten.

Meist handelt es sich dabei um leichte Rötungen oder Schwellungen an der Einstichstelle. Darüber hinaus kann es zu Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Fieber kommen.

Für gewöhnlich sind diese Nebenwirkungen wenige Tage nach der Impfung wieder verschwunden.

Solltest du diese oder andere Symptome bei deinem Hund beobachten, empfehlen wir dir, dich an deinen Tierarzt zu wenden.

Hund hat Fieber und zittert

Zittern muss nicht immer mit Fieber bei Hunden zusammenhängen.

Mögliche Ursachen, wenn dein Hund zittert, können folgende sein:

  • Spannungsabbau
  • Kälte
  • Anstrengung
  • Alter
  • Stress
  • Angst
  • Freude
  • Träumen
  • Erlerntes Verhalten

Was kannst du beim Zittern tun?

Alle oben genannte Punkt sind in der Regel harmlos und haben keine negativen Auswirkungen auf den Gesundheitszustand deines lieben Vierbeiners.

In manchen Fällen musst und kannst du nichts gegen das Zittern bei deinem Hund tun, etwa wenn es in der Natur der Rasse liegt, wie beim Beagle der gerne mal so zittert.

Andere Ursachen kannst du relativ leicht bekämpfen:

  • Zittern vor Kälte: Ist dem Vierbeiner oft kalt, kannst du fürs Gassi gehen im Winter Hundebekleidung besorgen. Regelmäßige Fellpflege hilft ebenfalls.
  • Mit der Bürste entfernst du abgestorbene Unterfellreste und ermöglichen damit, dass neues wärmendes Fell nachwächst. So beugst du Erkältung und ggf. Fieber bei Hunden vor.
  • Gelerntes Zittern: Manchmal kann aber auch eine Verhaltensänderung deinerseits helfen. Nämlich dann, wenn der Hund gelernt hat, dass das Zittern mit einer Belohnung verbunden ist.
  • Schenkst du deinem Hund Aufmerksamkeit, gibst du ihm Leckerlis oder streichelst ihn, wird er es verständlicherweise wieder tun.
  • Zittern aus Angst: Angst bedingtes Zittern kannst du durch dein eigenes Verhalten ebenfalls verstärken oder mindern. Denn wen du ihn tröstest und beruhigst, bestätigst du ihn in seiner negativen Emotion.
  • Es kann also durchaus sinnvoll sein, gelassen zu bleiben.

Es kann aber auch krankhaftes zittern sein, daher beobachte deinen Vierbeiner lieber genauer.

Sollte dein Hund häufig zittern und das langanhaltend oder unerwartet, kann das gesundheitsbedenkliche Gründe haben.

Achte deshalb auf weitere Symptome wie:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Hinken
  • Jaulen
  • Apathie

Wenn du weiterhin bedenken hast, dann gehe auf jedenfall zum Tierarzt

Hund & Fieber – Hausmittel die helfen?

Fieber bei Hunden Symptome

Was sich für den Menschen als durchaus hilfreiches Mittel zur Bekämpfung von Fieber erweist, kann Fieber bei Hunden meistens leider nicht helfen. 

Ein einschlägiges Hausmittel gegen Fieber bei Hunden gibt es in diesem Sinne nicht. Falls du doch etwas ausprobieren willst, solltest du dir zuerst deinen Tierarzt konsoltieren

Das beste Hausmittel ist immer noch Ruhe und die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit.

Kalte Kompressen können dazu beitragen, deinem Hund eine wohltuende Kühlung zu verpassen und sein Leid etwas zu mildern.

Zudem kann eine gesunde und bedarfsoptimierte Ernährung helfen, Erkrankungen vorzubeugen.

Wie zum Beispiel BARF.

Wenn du noch kein BARF ausprobiert hast, empfehlen wir dir hier BARF für Hunde von Dogstisch:

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Anhaltendes Fieber immer ernst nehmen!

Fieber bei Hunden ist im Grunde genommen keine Krankheit und kann auch von selbst wieder abklingen.

Wenn die Körpertemperatur jedoch zu sehr ansteigt, kann dies unter anderem zu Organversagen führen und somit lebensbedrohlich sein.

Abgesehen davon ist ein fiebriger Zustand meist eine Begleiterscheinung einer Krankheit, sodass die Ursache hierfür stets eruiert werden sollte.

Fieber bei Hunden kannst du zwar leicht erkennen, aber die Behandlung sollte dennoch von einem Tierarzt erfolgen.

Bis dahin eine gute Besserung für deinen Hund.



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